Mittwoch, 6. November 2019

4.Tag stand unter dem Motto Straßenkindern ein Zuhause und Zukunftshoffnung bieten! Wie jeden Morgen starteten wir den Tag mit der aktuellen Tageslosung und einem reichhaltigen Frühstück. Nicht weit weg von der Botschaft der Allianz Mission, unsere Unterkunft in dieser Woche, wohnt Pastor Enoc auf dem Kirchengelände im Distrikt Bamako. Enoc zeigte uns das Kirchengebäude, welches langsam zu klein wird. Jeden Sonntagmorgen sind ca. 300 Personen im Gottesdienst und loben und preisen Gott. Geplant ist ein Anbau auf dem Gelände, weil die Kirchengemeinde immer größer wird. Zusammen mit Pastor Enoc fuhren wir dann zum REMAR Projekt. REMAR ist ein Verein, der in Spanien gegründet wurde mit dem Ziel in verschiedenen Ländern sich um Straßenkinder zu kümmern. Durch die Anschubfinanzierung von Radfahren für Mali e.V. konnte mit dem Bau einer kleinen Schreinerwerkstatt begonnen werden. Durch einen weiteren Förderbetrag von 6000 Euro wollen wir das Projekt weiterhin fördern. Die Jugendlichen werden in handwerklichen Fertigkeiten praktisch unterrichtet und lernen Möbel zu bauen, die auf dem öffentlichen Markt verkauft werden sollen. Karim, ein ehemaliges Straßenkind der in Jesus Christus neues Leben gefunden hat, ist verantwortlich für dieses Projekt. Straßenkindern ein Zuhause und Zukunftshoffnung bieten, die am untersten Rand der Gesellschaft leben in Kriminalität, Drogenkonsum und Prostitution, dafür setzt sich Karim ehrenamtlich ( er lebt nur von Spenden) mit vollstem Herzen ein. Sichtlich bewegt und emotional ergriffen über das persönliche Zeugnis von Karim beteten wir gemeinsam zu Gott, dass er dieses wichtige Projekt weiterhin segnet. Gute Erfahrungen im Nachbarland Burkina Faso solcher Sozialhilfe Projekte motivieren uns auch den Straßenkindern von Bamako ein neues Zuhause zu geben. Um das heutige zu verarbeiten musste nochmal das Fahrrad bewegt werden. Arno, Karsten und ich fuhren in der abendlichen Sonne von Bamako am Niger entlang und genossen die einstündige Ausfahrt. www.radfahrenfuermali.de

Kirche in Bamako



REMAR Projekt mit einigen ehemaligen Straßenkinder


Müssen auch die Toilette reinigen
Oder Tee kochen


Fahrt am Niger








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6. Tag Am letzten Tag stand ein gemeinsames Treffen mit den Vertretern der der Projektverantwortlichen des Malischen Gemeindebundes an. Abschlusstreffen mit den Verantwortlichen der ACDM (Action Chretienne pur le Developpement au Mali) Moussa Dabou, zuständig für die Finanzen, und David Dembele, zuständig für die Projekte, und wir. In der zweistündigen Sitzung wurden wichtige Dinge erörtert und die weitere Zusammenarbeit verfestigt. Konkretisiert wurden die Abläufe der Projektplanung, Projektvorschläge, Verlauf und Abschluß. Danach hatten wir beim Mittagessen Zeit für private Gespräche. Nun ging es wieder zurück nach Bamako und wir waren gespannt ob unser Hausverwalter den hiesigen Fahrradverein in Bamako ausfindig machen konnte. Am Vortag trafen wir zufällig auf einen Rennradfahrer, er hatte in der diesjährigen Rundfahrt in Burkina Faso Preise gewonnen, der uns sagte, dass es einen Verein gibt. Auf unseren Hausverwalter war Verlass und wir gingen 10 Minuten zu Fuß zum Fahrradverein. Nach einer herzlichen Begrüßung und Kontaktaufnahme übergaben wir Ihnen Flyer, eine Radflasche und die Windweste von Arno. Kaum in unserer Unterkunft in der Botschaft der Allianzmission angekommen wartete auch schon der Präsident des Vereins auf uns. Rege wurde sich über das Radfahren unterhalten. Karsten Pascher wird am kommenden Samstag mit den Radfahrern in Bamako mittrainieren. Dieses könnte ein weiterer missionarischer Zweig werden…. Vor der Fahrt zum Flughafen hatten wir noch eine sehr intensive Zeit mit Gerlind, Karsten und Manuel. Wir beteten gemeinsam füreinander und für die Menschen in Mali. Gegen 23:50 Uhr flogen wir ab und gegen 9 Uhr am 9. November landeten wir in Frankfurt. Kaum waren 5 Stunden vergangen durfte ich wieder in beim Bellheimer Wintertraining, bei 7 Grad und teilweise Regen, dabei sein. www.radfahrenfuermali.de